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Maschtasingen am Ostersonntag

 
 
 

Das „Maschta-Singen“ ist ein religiöser Brauch, der heute steiermarkweit nur mehr in den weststeirischen Gemeinden Hitzendorf und Mooskirchen gepflegt wird.

Man nimmt an, dass das Wort „Maschta“ „Marter“ bedeutet. Die Ursprünge dieses Brauches reichen bis in die Pestjahre des Mittelalters zurück, als man versuchte, durch Bußprozessionen dieses Unheil abzuwehren.

Am Ostersonntag zieht eine Prozession mit einem geschmückten und mit Kerzen behängten Kreuz aus dem Ortsteil Attendorf zur Pfarrkirche von Hitzendorf (siehe auch Maschta-Einzug im Kulturlexikon des Bundes).

Von den Männern werden dabei sehr alte Lieder gesungen, die auf Texte aus dem 17. Jahrhundert zurückgehen. Während des Jahres befindet sich das Maschta-Kreuz dann in der Kirche.
 
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